Nach vier Jahren Pause ein voller Erfolg: Die ARBEITSSICHERHEIT SCHWEIZ mit SGAS WEITERBILDUNG

Nach vier Jahren Pause ein voller Erfolg: Die ARBEITSSICHERHEIT SCHWEIZ mit SGAS WEITERBILDUNG

“Nach der Messe ist vor der Messe und so können wir nach vier Jahren des Wartens mit einem sehr positiven Eindruck aus diesen zwei Tagen in das nächste Jahr planen”, so der CEO des Veranstalter der ARBEITSSICHERHEIT SCHWEIZ und Swiss Corporate Fashion, Alexander Petsch.

Die neunte Auflage der ARBEITSSICHERHEIT SCHWEIZ in Bern hat mit 1.811 Besuchern wieder einmal bewiesen, wie wichtig die Themen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz sind. 

Über 55 Fachvorträge, 80 Aussteller mit Best-Practice-Beispielen und ein Sicherheitsparcours mit vier Stationen gaben den Besucher:innen die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, sich mit Experten der jeweiligen Branchen fachlich auszutauschen und sich gleich vor Ort SGAS-zertifiziert weiterzubilden. 

Weitere spektakuläre Highlights für das Publikum: Die Höhenrettung und die Höhenarbeit, deren Komplexität und Sicherheit sich deutlich in den Vorführungen widerspiegelten. Auch hier war allen schnell klar, dass ohne ausreichende Absicherung das Risiko eines Unfalls sich um ein Vielfaches erhöht.

“Die hohe Nachfrage an der französisch sprachigen Bühne hat uns gezeigt, dass die Romandie keine eigene Fachmesse für die Themen der Arbeitssicherheit, Betriebliches Gesundheitswesen und der physischen Sicherheit mehr hat. Der Bedarf an Informationen und Know-How aber groß ist. Mit Unterstützung des Vereins Sécurité au travail en Suisse und des Fachbeirats der Messe Arbeitssicherheit Schweiz sind wir vor Ort zu dem Entschluss gekommen, ab 2023 alle zwei Jahre eine neue Messe speziell für die Romandie zu organisieren.”, so Alexander Petsch. Die nächste arbeits-sicherheit-schweiz.ch findet dann, wie geplant, in der deutschsprachigen Schweiz wieder 2024 statt.

NEUE MESSE: Sécurité au carré – für Arbeitssicherheit, Betriebliches- Gesundheitsmanagement, Gesundheitsschutz, Physische Sicherheit & Plattform-/Höhenarbeit 
WANN: Am 7. und 8. Juni 2023
WO: Beaulieu Lausanne 
www.securite-au-carre.ch

Überwältigender Erfolg für Weiach Historik

Der Grossevent begeisterte Jung und Alt und lockte rund 15’000 Besucher nach Weiach. Die ausgestellten Baumaschinen und Lastwagen repräsentierten einen Querschnitt durch über 100 Jahre Bautechnik. Dampfwalzen aus dem vorletzten Jahrhundert arbeiteten neben geräuschlosen Radladern mit Elektroantrieb. Das war Weiach Historik; was für eine Show!

Weiach Historik, die Kombination einer Ausstellung für historische Baumaschinen und Lastwagen und einer Messe für aktuelle Baumaschinen und Baufahrzeuge war am 28. und 29 Mai in Weiach definitiv das richtige Konzept. Der Besucheraufmarsch war überwältigend. Geschätzte 15’000 Personen fanden den Weg ins Zürcher Unterland.

Hansruedi Eberhard leitete das OK-Team welches zusammen mit den Eberhard Unternehmungen, dem Baumaschinenmuseum Ebianum in Fisibach und dem Verein Swiss-Historik den tollen Anlass organisierte. Die Maschinenshow fand bei besten Wetterverhältnissen in der Kiesgrube der Weiacher Kies AG statt.

Rund 270 Baumaschinen und Lastwagen repräsentierten die Geschichte der Baugeräte aus den Anfängen der Mechanisierung bis hin zum modernsten Hydraulikbagger mit 3D-Steuerung. Wobei die ältesten, immer noch funktionstüchtigen Maschinen weit über 100 Jahre alt waren!

Als Publikumsmagnet etablierte sich die historische Baustelle welche den Strassenbau in der Zeitspanne zwischen etwa 1920 und 1960 veranschaulichte. Verschiedene Steinbrecher, angetrieben über Transmissionsriemen einer Dampfmaschine, zerkleinerten Bollensteine zu Strassenkies. «Mann» befüllte den Brecher von Hand und «Frau» schaufelte das gebrochene Kies in eine Karette. Für den Zwischentransport und die Planiearbeiten war ebenfalls Handarbeit angesagt. Die Verdichtung erfolgte mit Explosionsstampfern und einer Dampfwalze.

Vor etwas mehr als 100 Jahren arbeiteten die ersten Bulldozer auf den Baustellen. Daraus entwickelten sich später die Raupenlader (auch Trax genannt), von denen in Weiach eine ganze Flotte am Arbeiten war. Heinz Eberhard drehte mit einer Shovel No. 6 seine Runden. An den schulfreien Nachmittagen half er mit so einem Trax auf den Baustellen des elterlichen Betriebs aus.

Mit gekonnten Bewegungen warfen die vier Seilbaggerfahrer ihre Schleppkübel durch die Luft. Diese landeten dann aber auch dort, wo sie mussten und ruckzuck waren wieder ein paar Kubikmeter Erdmaterial weg. Mit dem Aufkommen der ersten brauchbaren Hydraulikbagger in 50er- und 60er-Jahre verschwanden die kleinen Seilbagger allmählich von den Baustellen. Zwei von diesen frühen Hydraulikbaggern waren in Weiach zu sehen. Innerhalb von wenigen Metern arbeiteten 60 Jahre Hydraulikbaggergeschichte: ein Yumbo Y45 mit Jahrgang 1962 und ein aktueller Hyundai HX300A NL. So eine Kombination gab es wahrscheinlich nur in Weiach zu sehen!

In der eigentlichen Kiesgrube präsentierten zwölf namhafte Baumaschinenhersteller ihre neusten Produkte. Neben elektrisch angetriebenen Baggern und Radladern im Kompaktbereich waren auch die neusten Assistenzsysteme und die intelligenten Steuerungen zum Testen ausgestellt. Einmal einen richtigen Bagger ausprobieren, war das Grösste für die kleinen und die grossen Kinder. Geduldig standen sie in der Schlange, bevor sie unter kundiger Anleitung auf dem Fahrersitz Platz nehmen durften. Und vielleicht entwickelt sich ja aus diesem Erlebnis ein zukünftiger Kunde.

Definitiv nichts für Anfänger war die Caterpillar Operator Challenge. Die 86 Teilnehmenden massen sich in drei Disziplinen: Kompaktradlader, Minibagger und Grossbagger. Am wenigsten Zeit benötigten am Samstag Andreas Juchler aus Rümlang, respektive Michael Herren aus Frauenkappelen am Sonntag. Sie werden die Schweiz an der europäischen Ausscheidung in Malaga, Spanien, vertreten.

Rund 100 Jahre Entwicklung im Nutzfahrzeugbereich repräsentierten auch die rund 70 ausgestellten Lastwagen. Viele bekannte Marken waren vertreten: Berna, FBW, Saurer, DAF, GMC, Henschel, Kaelble, Magirus, MAN, Mercedes, Scania, Volvo und neu auch Futuricum mit elektrisch angetriebenen Lastwagen. Neuartiger Elektroantrieb, falsch: der ausgestellte Lastwagen von Tribelhorn des ERZ Zürich war vor 100 Jahren bereits elektrisch unterwegs!

Wie bereits bei der Eröffnung des EbiMIK im September 2021 schweissten die Kinder auch in Weiach voller Begeisterung ihre Windlichter. Die Lernenden der Eberhard Unternehmungen präsentierten zusammen mit Ebi.Young einige Lernberufe und betreuten die Kinder beim Malen und «Sändelä».

Und wenn sich einige Jugendliche vom Konzept Weiach Historik begeistern lassen und später einen Bauberuf wählen, dann erfüllt sich ein wichtiger Zweck von diesem Event.

Alles über Sicherheit und Berufsbekleidung! 9. ArbeitsSicherheit Schweiz und 4. Swiss Corporate Fashion

Vom 1. bis 2. Juni 2022 rücken die Fachmessen in der BERNEXPO die Themen Sicherheit und Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz und die textile Unternehmensbotschaft in den Fokus.

Die ideale Plattform für die Schweizer Arbeitssicherheits- und Corporate Fashion-Branche, um Produktentwicklungen im Markt zu präsentieren. Arbeitssicherheitsbeauftragte und Einkaufs-/Marketing-Verantwortliche erleben ein informatives und hochkarätiges Veranstaltungsprogramm. Ein interaktives Setting aus Sicherheitsparcours und Live-Shows lockert die Atmosphäre auf und fördert den Austausch zwischen den Besuchern. Innovative Vorträge vermitteln spezialisiertes Wissen in allen relevanten Themen rund um Arbeitssicherheit.

Giardina 2022 abgesagt

Die Giardina 2022 wurde abgesagt. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage

Die Immo Messe Schweiz findet 2022 nicht statt

Die Immo Messe Schweiz 2022 ist abgesagt. Geschäfts- und Messeleitung haben den Entscheid im engen Austausch mit den Ausstellern gefällt. Die 22. Messe für Immobilien, Bau und Renovation hätte am 25. bis 27. März auf dem Gelände der Olma Messe St.Gallen stattgefunden.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Medienmitteilung

ABSAGE WOHGA 2022

Die WOHGA – Die Messe für Wohnen, Haus und Garten – wird im 2022 nochmals pausiert. Die Messe hätte vom 10. – 13. März 2022 in der Eulachhalle in Winterthur stattfinden sollen. In der aktuellen Situation fehlt aber die Planungssicherheit und die Klarheit, ob und unter welchen Voraussetzungen Publikumsmessen in den kommenden Wochen stattfinden können. Das finanzielle Risiko in Folge einer kurzfristigen Absage ist zu gross. Ausstellende haben trotzdem die Möglichkeit, sich im 2022 zu präsentieren: Die Maurer + Salzmann AG plant an der Winti Mäss vom 9. – 13. November 2022 einen Sonderbereich „Wohnen, Haus und Garten“.

Leider nimmt die Corona-Pandemie nach wie vor grossen Einfluss auf die Veranstaltungsbranche. Obwohl Schutzkonzepte bestehen und Publikumsmessen theoretisch durchgeführt werden dürfen, fehlt zum aktuellen Zeitpunkt die Planungssicherheit.

Unsicherheiten und finanzielles Risiko

Die aktuelle epidemiologische Lage macht es für Veranstalter/-innen fast unmöglich in den nächsten Wochen Messen zu planen. Einerseits ist unklar, ob und in welchem Umfang der „Schutzschirm Publikumsanlässe“ im Falle einer erneuten, kurzfristigen Absage den finanziellen Schaden decken würde. Andererseits könnte der Bundesrat in den nächsten Wochen jederzeit weitere Massnahmen oder sogar einen (Teil-)Lockdown beschliessen. „Das finanzielle Risiko kann bei einer erneuten, kurzfristigen Absage nicht getragen werden. Mit der Absage für 2022 wollen wir Klarheit bei allen Beteiligten schaffen und die Möglichkeit für eine WOHGA im 2023 offen halten.“, sagt Andreas Künzli von der Maurer + Salzmann AG.

Sonderschau „Wohnen, Haus und Garten an der Winti Mäss

Die Absage ist für das Winterthurer Traditionsunternehmen sehr enttäuschend. Geschäftsleiter Andreas Künzli und seine Mitarbeitenden lassen sich davon aber nicht demotivieren: „Wir arbeiten mit Hochdruck an neuen Konzepten. Wir sind innovativ, kreativ und voller Ideen und freuen uns, wenn wir im Frühjahr 2022 unsere ersten neuen Projekte lancieren dürfen.“, so Andras Künzli. Ein erstes kleines „Goodie“ für die WOHGA-Aussteller/-innen ist, dass es einen Sonderbereich „Wohnen, Haus und Garten“ an der Winti Mäss vom 9.-11. November 2022 geben wird. Weitere Informationen dazu folgen im Frühjahr auf der Webseite: www.wintimaess.ch

Medienkontakt
Andreas Künzli, Geschäftsführer
Maurer + Salzmann AG
Wartstrasse 131 | Postfach 107
8408 Winterthur
Telefon: +41 52 224 60 49 | Mobile: +41 79 441 87 38 | Fax: +41 52 222 21 25
E-Mail: andreas.kuenzli@maurer-salzmann.ch

Die BAUMAG vom 13. – 16. Januar 2022 wird auf Januar 2023 verschoben

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation und wahrscheinlich noch möglicher Verschärfungen der Massnahmen durch Bund und/oder Kantone wird die Baumag vom 13. – 16. Januar 2022 um ein Jahr verschoben.

Swissbau wird auf Mai 2022 verschoben

Die Swissbau 2022 kann nicht vom 18. bis 21. Januar stattfinden und wird auf 3. bis 6. Mai 2022 verschoben.

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation sind die Voraussetzungen für eine behördliche Bewilligung der Swissbau im Januar 2022 nicht gegeben. Am vergangenen Freitag wurde die MCH Group als Veranstalterin der Swissbau vom Kanton Basel-Stadt informiert, dass gemäss ‘COVID-19-Verordnung besondere Lage’ die ablehnende Verfügung zur Durchführung der Swissbau vom 18. bis 21. Januar 2022 ausgesprochen wird. 

Bei ersten Gesprächen mit führenden Ausstellern aus allen Bereichen konnte trotz der grossen Enttäuschung auch ein deutlicher Rückhalt für eine Verschiebung in das kommende Frühjahr erfahren werden. 

Die Swissbau 2022 wird verschoben und findet neu vom Dienstag, 3. Mai bis Freitag, 6. Mai 2022 in Basel statt. 

Quelle: https://www.swissbau.ch/de/aktuell/blog/swissbau-wird-auf-mai-2022-verschoben

Liebherr am Schweizer Nutzfahrzeugsalon 2021

Mit drei leistungsstarken Maschinen zeigt Liebherr Präsenz an der Leitmesse der Schweizer Nutzfahrzeugbranche transport-CH vom 10. – 13. November 2021 in Bern. Besuchen Sie uns an unserem Stand in der Halle 3.2 am Stand-Nr. C018.

Autobetonpumpe 50 M5 XXT

Mit der 50 M5 XXT präsentiert Liebherr an der Messe den grössten Typ aus der gesamten Produktreihe der Autobetonpumpen. Das in der 50-Meterklasse angesiedelte Gerät ist seit mehreren Jahren erfolgreich im Markt etabliert. Bei der Entwicklung lag der Fokus auf der Integration neuer Technologien, auf der Gewichtsreduzierung und auf der Optimierung der Produktabmessungen.


Mit der Reichhöhe von 49.1 m und einer Reichweite von 44.4 m bietet die kompakt konstruierte Autobetonpumpe beeindruckende Aktionsradien.


Ein innovatives Highlight ist der neu entwickelte Mastbock. Trotz erheblicher Gewichts-reduzierung konnte die Stabilität weiter erhöht werden. Eine massgebliche Rolle spielen dabei eigenentwickelte Komponenten, wie z.B. der Kugeldrehkranz und der Drehwerks-antrieb. Hier profitiert die Autobetonpumpe vom jahrzehntelangen Know-How von Liebherr bei der Entwicklung und Fertigung dieser Komponenten für andere Baumaschinen.
Mit der 50 M5 XXT sind Förderleistungen von 138 m³ bis 167 m³ pro Stunde möglich, je nach Ausführung.


Kompakte Bauform, geringes Leergewicht


Abhängig vom Fahrgestell liegt die Gesamtlänge der Autobetonpumpe von Liebherr in Transportstellung bei ca. 12 m. Der neue, besonders kompakte Mast hat nach hinten fast keinen Überhang. Dies gewährleistet sichere Fahreigenschaften und gutes Handling auf der Baustelle.


Innovative XXT-Abstützung

Die XXT-Schmalabstützung ist eine Innovation von Liebherr, sie ist äusserst stabil und verwindungsarm. Die vorderen und hinteren Stützarme sind direkt am Mastbock des Verteilermastes befestigt, wodurch die Kräfte ohne Umwege vom Mast direkt in die Abstützungen geleitet werden. Alle vier Abstützarme sind schwenkbar. Das erlaubt höchste Flexibilität und einen äusserst grossen Arbeitsbereich des Verteilermasts beim Schmalabstützen. Besonders bei Baustellen mit eingeschränktem Zugang ist dies ein entscheidender Vorteil.

Fahrmischer ETM 1005 – Time to turn green

Durch den elektrischen Mischtrommel-Antrieb ist der Fahrmischer ETM 1005 lokal emissionsfrei (Plug-in Hybrid). Das Chassis wird nach wie vor mit Diesel angetrieben, doch die geräuschintensive Mischtrommel ist 100% elektrisch angetrieben. Das reduziert den Kraftstoffverbrauch und den Geräuschpegel erheblich. Die zwei unterschiedlichen Antriebsarten von Chassis und Mischtrommel ermöglichen auch eine Kombination mit anderen Antriebsarten (Gas, Hybrid, elektrisch) und garantieren somit volle Flexibilität.


Elektroantrieb

Trotz des alternativen Antriebes weist der Fahrmischer 100% seiner Leistung auf, da die Batteriekapazität mit Reserven für einen ganzen Arbeitstag ausreichen. Die Batterie wurde auf eine lange Lebensdauer bei geringem Gewicht optimiert und die Kombination aus Elektromotor und Mischgetriebe bietet eine Spitzenleistung von 120 kW. Der verbaute Generator mit Boosterfunktion lädt die Batterie während der Fahrt und trägt somit zu einer längeren Betriebszeit bei. Sollte die Batterie dennoch leer werden, kann sie in weniger als einer Stunde wieder aufgeladen werden, dank dem integrierten 22 kW-Lader. Dazu wird ein herkömmlicher 400 V / 32 A Stromanschluss Typ 2 benötigt. Den Batteriestand und weitere wichtige Betriebsdaten können am Heck-Display übersichtlich abgelesen werden.


Teleskopradlader L 509 Tele

Mit dem Teleskopradlader L 509 Tele steht Liebherr-Kunden eine vielseitige Spezialmaschine zur Verfügung. Dabei verbindet Liebherr die Hubhöhe und Reichweite eines regulären Teleskopladers mit der produktiven Umschlagleistung eines klassischen Radladers. Der Teleskopradlader L 509 Tele vereint somit die Vorteile zweier Maschinenklassen in einem Produkt. Die Maschine verfügt über die bewährte Stereolenkung und erreicht dank kraftvollem hydrostatischen Fahrantrieb eine Spitzengeschwindigkeit von 38 km/h.


Gesteigerte Vielseitigkeit dank Teleskophubgerüst und Stereolenkung

Das neue Teleskophubgerüst bietet Vorteile in Sachen Hubhöhe und Reichweite. Die Liebherr-Stereolenkung, die bewährte Kombination aus Knicklenkung und gelenkter Hinterachse, sorgt für Wendigkeit. Die Kombination dieser technischen Lösungen macht den neuen L 509 Tele zum flexiblen Partner. Etwa im Garten- und Landschaftsbau, im Kommunaldienst, im Winterdienst oder in der Recyclingbranche. Auf Baustellen aller Art dient er als vielseitiger Helfer, den auch weniger erfahrene Maschinenführer sicher bedienen können.


So unterschiedlich wie die Einsatzgebiete sind auch die Anbauwerkzeuge, mit denen der neue Teleskopradlader von Liebherr das ganze Jahr über effizient arbeiten kann. Erdbau- und Leichtgutschaufeln, Ladegabeln, Schaufeln mit Niederhalter oder Schneeschilder sind einige Beispiele dafür.


Um sicher zwischen diesen Werkzeugen zu wechseln, verfügt der L 509 Tele über einen neu konstruierten hydraulischen Schnellwechsler. Er stellt hohe Reiss- und Haltekräfte sicher und bietet dank seiner kompakten Bauweise eine gute Sicht auf die jeweilige Arbeitsausrüstung. Dabei bleiben die Anschlussmasse gleich wie bei den Radladern L 506 Compact bis L 509 Stereo. Das bedeutet, Betreiber können bestehende Anbauwerkzeuge dieser Maschinen mit dem L 509 Tele weiterverwenden.

Intelligente Überlastwarneinrichtung für hohe Sicherheitsstandards

Vor allem bei ausgefahrenem Teleskophubarm wirken durch die Hebelgesetze enorme Kräfte auf die Maschine. Daher stattet Liebherr den L 509 Tele serienmässig mit einer intelligenten Überlastwarneinrichtung aus. Sie besteht aus einer Lastmomentbegrenzung und einer Lastmomentanzeige am Display sowie einem akustischen Signal. Diese Hilfsmittel liefern ein hohes Mass an Sicherheit, da sie den Maschinenführer laufend über die Traglastsituation und die Standsicherheit des Teleskopradladers informieren.


Zuverlässig mit bewährter Technik und neuen Ausstattungen

Viele bekannte Merkmale der zuverlässigen Stereolader-Baureihe von Liebherr gelten auch für diese Maschine. Etwa verfügt der L 509 Tele dank Stereolenkung ebenfalls über einen reduzierten Knickwinkel von 30 Grad. Als Folge bleibt der Schwerpunkt beim Transport grosser Lasten im Zentrum der Maschine, wodurch die Standsicherheit steigt.


Über die Firmengruppe Liebherr


Die Firmengruppe Liebherr ist ein familiengeführtes Technologieunternehmen mit breit diversifiziertem Produktprogramm. Das Unternehmen zählt zu den größten Baumaschinenherstellern der Welt, bietet aber auch auf vielen anderen Gebieten hochwertige, nutzenorientierte Produkte und Dienstleistungen an. Die Firmengruppe umfasst heute über 140 Gesellschaften auf allen Kontinenten, beschäftigt rund 48‘000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2020 einen konsolidierten Gesamtumsatz von über 10.3 Milliarden Euro. Seit seiner Gründung im Jahr 1949 im süddeutschen Kirchdorf an der Iller verfolgt Liebherr das Ziel, seine Kunden mit anspruchsvollen Lösungen zu überzeugen und zum technologischen Fortschritt beizutragen.

Ansprechpartner
Reto Studer
Leiter Marketing
Telefon: +41 62 785 81 20
E-Mail: linda.seiler@liebherr.com


Veröffentlicht von
Liebherr-Baumaschinen AG
Reiden / Schweiz
www.liebherr.com

Interview mit Veronika Schnabel, Head of Marketing Hilti (Schweiz) AG


Anlässlich der Swissbau 2020 hatte Spektrum Bau die Möglichkeit mit Frau Veronika Schnabel, Head of Martketing der Hilti (Schweiz) AG über anstehende Herausforderungen, deren Lösungen und die Baustelle 4.0 zu reden. Das ganze Interview finden Sie im Anschluss.

Was zeigt die Hilti (Schweiz) AG an der Swissbau 2020?

Wir zeigen unsere End-to-End-Lösung, mit der wir von der integralen Planung über die digitale Messtechnik bis hin zur effizienten Organisation auf der Baustelle alles abbilden können. In dieser Vollständigkeit ist das einzigartig. Wenn Sie als Beispiel die integrale Planung nehmen, ist es heute so, dass nicht selten jedes Gewerk individuell geplant wird, was zwangsläufig zu Komplikationen auf der Baustelle führt. Wir helfen aktiv dabei, die Gewerke zusammenzubringen, damit Zeit, Platz und Kosten optimiert werden können. Wenn integral geplant wird, können so oftmals bis zur Hälfte der Kosten eingespart werden. Nebst der optimierten Planung stellen wir auch den Link zur physischen Baustelle her: Dank unserer Vorfabrikation können wir das vorher Geplante effizient und schnell umsetzen und gebrauchsfertig auf die Baustelle liefern. Auch die Pläne sind dann bereits auf den Messgeräten vorhanden. Dies alles bringt jedoch nichts, wenn Chaos auf der Baustelle herrscht. Deshalb bieten wir eine Geräteverwaltung und ein Flottenmanagement an, so dass die Monteure keine Zeit mehr mit fehlenden oder kaputten Geräten verschwenden. Folglich kann die Bauwirtschaft mit unserer einzigartigen End-to-End-Lösung schneller, produktiver und sicherer auf der Baustelle 4.0 bauen.

Sie haben den Begriff der Baustelle 4.0 ins Spiel gebracht. Was verstehen Sie darunter?

Baustelle 4.0 lässt sich mit der Industrie 4.0 vergleichen, denn mit der Digitalisierung können wir ganze Prozesse effizienter gestalten. Mit Hilfe unserer digitalen Möglichkeiten helfen wir unseren Kunden aktiv dabei, vorhandene Probleme zu lösen. Ziel dabei ist es, dass unsere Lösungen einfach zu bedienen sind und nicht nur in der digitalen, sondern auch in der realen Welt funktionieren und einen echten Mehrwert bringen. Die digital vernetzte Baustelle 4.0 liegt somit nicht in der fernen Zukunft – sie ist praxiserprobt und liefert schon heute Resultate und nachweisliche Produktivitätsgewinne.

Decken Sie bei diesen neuen Lösungen auch Bereiche ab, die bislang noch nicht lösungsorientiert angegangen worden sind?

In der Tat, gerade in der Aufhängungsplanung decken wir einen neuen Bereich ab. Oft werden nur die Rohre und Medien geplant. Aber wie diese befestigt werden sollten, wurde unseren Kunden, den Handwerkern, überlassen. Es war einfach so, dass jeweils der Letzte auf der Baustelle ein grosses Problem hatte, da bereits der ganze Platz genutzt worden war. Nun können wir mit unserer gewerkübergreifenden, integralen Planung dafür sorgen, dass alle Beteiligten viel effizienter und schneller arbeiten können.  Unsere Kunden brauchen die vorgefertigten Teile vor Ort nur noch zu  montieren.

Sie sind sehr bekannt für Ihre Gerätepalette. Wie kam der Wandel hin zu einem digitalen Dienstleister?

Natürlich spielen unsere Geräte, welche wir auch dank den Kundenfeedbacks entwickeln können, nach wie vor eine sehr wichtige Rolle. Dieser direkte Kundenkontakt ist uns weiterhin sehr wichtig, denn unsere Kunden sagen uns sofort, wie sich unsere Geräte auf der Baustelle schlagen. So können wir unser gesamtes Portfolio stetig überarbeiten und verbessern. Wir sehen aber, dass unser Know-how über die Baustellen, welches wir uns über all die Jahre angeeignet haben, gezielt eingesetzt werden kann, so dass unsere Kunden auch davon profitieren können. Selbstverständlich ist ein Bohrhammer, der schneller und stärker bohrt, eine tolle Sache. Aber den wahren Effizienzgewinn erreicht man, indem man keine Zeit mehr mit Reparaturen oder einer Konvertierung eines Papierplans in ein digitales Messgerät verschwenden muss. Genau mit solchen digitalen Lösungen helfen wir unseren Kunden viel mehr, Geld und Zeit zu sparen statt nur mit der Entwicklung neuer Geräte. Die Digitalisierung steigert also die Produktivität im Bauwesen insgesamt massiv – und zwar heute schon.

Wie kommen Ihre Gesamtlösungen bei den Kunden an?

Wir erhalten sehr gutes Feedback von unseren Kunden, denn wir begleiten sie eng während der digitalen Transformation. Wenn Sie als Beispiel unsere Software für die Geräteverwaltung nehmen, dann ist es nicht so, dass wir dem Endnutzer nur die Software übergeben. Vielmehr sind wir bei der Implementierung des Programms dabei und schulen die Mitarbeiter, so dass eine einwandfreie Bedienung gewährleistet ist. Diese Kundennähe sowie unser bestens ausgebildetes Personal machen dann vor Ort bei unseren Kunden den Unterschied aus.

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