Gebrüder Egli Maschinen AG

Gebrüder Egli Maschinen AG

Service und Qualität mit Bestand

Mit diesem Leitsatz und viel Herzblut ist die Gebrüder Egli Maschinen AG im Bereich Anbaugeräte und Schnellwechsler bereits seit Jahren erfolgreich unterwegs.

Das von den Brüdern Roland und Urs Egli geführte Unternehmen feiert 2017 sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Die Firma passt sich immer den neuen Marktanforderungen an. Sei es durch Produktinnovationen oder durch Mietparkerweiterungen. Ein breites Sortiment an Anbaugeräten ist abholbereit ab Rossrüti. Darunter viele Spezial- und Sondergeräte, die in der ganzen Schweiz vermietet werden. Mit den heutigen Transportkosten und Transportzeiten ist dies für die Kunden die kostengünstigste und effizienteste Variante. Die Gebrüder Egli Maschinen AG mit ihren fünfzig sehr gut ausgebildeten Mitarbeitenden stellt sich täglich auf die Wünsche ihrer Kunden ein.

Die Vorteile des Egli-Mietparkes liegen auf der Hand:
– Umölung jedes Anbaugerätes auf Bio oder Mineral
– niedrige Rüstpauschalen
– geringer administrativer Aufwand
– faire Miettarife
– schnell, flexibel und pünktlich
– hohe Verfügbarkeit an Maschinen
– Maschinen auf dem aktuellen Stand der Technik
– Einführung und Schulung der Maschinen vor Ort

Egli Dienstleistungen
– Kompetente Beratung
– Ausführliche Maschineneinführungen
– Reparaturen aller Egli-Anbaugeräte
– Mobile Schlauchservice-Abteilung
– Hauseigene Konstruktionsabteilung
– Eigene Schlosserei
– Sehr gut ausgerüstete Werkstatt
– 24-Stunden Notfall-Hotline

Gebrüder Egli Maschinen AG

Konstanzerstrasse 14
9512 Rossrüti / Wil

T  +41 (0) 71 913 85 60

info@gebr-egli.ch
www.gebr-egli.ch

Angaben zum Unternehmen

Gründungsjahr: 1992

Anzahl Mitarbeitende:  63

Kernkompetenzen: Innovative Produkte (Bagger-Anbaugeräte und automatisierte Schnellwechselsysteme) und Dienstleistungen im Bereich Tiefbau

Produkte:
– Umfangreiches Sortiment mit über 150 Anbaugeräten auch zur Miete (EgliRent)
– Innovativer Egli-Betonbeisser für den effizienten Rückbau
– Egli-Magnet, Egli-Greifer

Dienstleistungen: EgliRent Mietpark: schnell, flexibel und pünktlich, Beratung für den richtigen Maschineneinsatz, Service für Anbaugeräte, Wartung der Geräte, Einführung und Schulung der Maschinisten vor Ort, Hydraulikservice, hauseigene Schlosserei und Konstruktion

Referenzobjekte: siehe unter https://gebr-egli.ch/produkte/videos/

Geschäftsführung: Roland Egli, Urs Egli, Heidi Egli, Ertan Keskin

Inhaber: Roland Egli, Urs Egli, Heidi Egli

TG Soft GmbH

Allrounder für Digitales

Die TG-Soft GmbH hat sich seit Gründung im Jahr 2002 vom reinen Softwarehaus zum Allrounder in Sachen Grossformatdruck entwickelt, mit vielen Produkten und Dienstleistungen speziell für Bau/Architektur. Heute arbeiten mit 23 Mitarbeitern an 3 Standorten doppelt so viele Angestellte für die TG-Soft GmbH als noch 2013.

Am oberen Ende der Leistungsskala liegen die HP PageWide XL-Drucker. Mit bis zu 30 A1-Plänen pro Minute, in UV-beständigem und wasserfestem Schwarz/Weiss- oder Farbdruck, sind diese Maschinen für hohe Volumen eher beim Druckdienstleister zuhause, die Einstiegsmodelle machen aber auch in grösseren Arbeitsgruppen Sinn. Die TG-Soft GmbH ist für diese Geräte Marktführer in der Schweiz, und spielt auch im Europavergleich weit vorne mit. 2018 kamen zusätzlich die Farb- und Schwarz/Weiss-LED-Drucker des Herstellers KIP mit ins Angebot. Bei der TG-Soft GmbH erhält man aber auch HP Designjet-Drucker für Einzelarbeitsplätze oder kleine Arbeitsgruppen. Auch bei den Wurzeln der TG-Soft GmbH, der Softwareentwicklung, ist man mit Werkzeugen wie dem „Projektraum“, eine Cloud-Projektverwaltung für den Datenaustausch zwischen Projektbeteiligten und Druckcentern/Druckdienstleistern, weiter dabei.

Näher beim Kunden
Die TG-Soft GmbH bedient Kunden seit 2017 auch von Rubigen BE und Manno TI aus. „Wir wollen näher beim Kunden sein“ sagt dazu Aldo Pojer, CEO der TG-Soft GmbH. „Ausserdem platzte das Verkaufs- und Servicecenter in Bischofszell TG aus allen Nähten“ führt er weiter aus.

Mit der TG-Soft GmbH ist über die Jahre ein wichtiger Partner der Baubranche entstanden, mit einem breiten Angebot an Hard- und Software und auch Dienstleistungen rund um den reibungslosen Einsatz von Grossformatdruckern. Man freut sich dort über Ihren Anruf.

TG Soft GmbH

Büro

Hintermühlenstrasse 51
8404 Winterthur
T +41 (0) 52 246 11 77

Verkaufs- und Serviceniederlassungen

Fabrikstrasse 14
9220 Bischofszell
T +41 (0) 71 422 13 33

Schulhausgasse 24
3113 Rubigen
T +41 (0) 31 508 53 58

Via Cantonale 23c
6928 Manno
T +41 (0) 91 288 15 08

verkauf@tgsoft.ch
www.tgsoft.ch

Angaben zum Unternehmen

Gründungsjahr: 2002

Anzahl Mitarbeitende: 23

Produkte: Grossformatdrucker für CAD/GIS, Fine Art und Werbetechnik; Falt- und Schneidemaschinen, Schneideplotter, Software

Dienstleistungen/Kernkompetenzen: Anwendungsberatung, Service und Support Hard- und Software

Geschäftsführung: Aldo Pojer

Inhaber: Aldo Pojer

BAUMAG 2019 – Digitalisierung der Baustelle

Die Schweizer Fachmesse für Baumaschinen, Baugeräte und Werkzeuge ist alle zwei Jahre unschlagbarer Branchen-Event von Profis für Profis. Unter dem Motto «Baukader goes digital» können Referate rund um die Digitalisierung im Hoch-, Tief- und Holzbau besucht werden.
200 Marktführer und Newcomer zeigen auf dem modernen Luzerner Messegelände ihre Innovationen und Leistungen. Die gespannten Fachbesucher finden neben Baumaschinen alles von Hebezeugenbis Schalungen und Gerüste.
Praxisnahe Referate zur Digitalisierung
Jeder Vorarbeiter, Polier oder Bauführer arbeitet digital, oft ohne es zu wissen. Der Verband Baukader Schweiz und das Baublatt greifen mit dem Slogan «Baukader goes digital» die Digitalisierung auf. Es gibt täglich zwei Fachreferate à je eine halbe Stunde  u
vier Hauptthemen. Zu «Geht nicht gibt’s nicht» nehmen Jennifer Zeltner als Bauherrenvertreterin für das Projekt Baufeld 1 der Suurstoffi in Rotkreuz sowie die Spezialistin Birgitta Schock von schockguyan gmbh Stellung. Im Referat «Umbau mit Digital-Power» wird sichtbar, dass
moderne 3-D Technik in einer denkmalgeschützten Halle anwendbar ist. Clemens Kälin von Sitech Schweiz AG befasst sich mit der
zukunftsweisenden Vermessung per Drohne. Das vierte Thema lautet «Digitalisierung der Baustelle» und bespielt Robotik-Experte Thomas Wehrle, Vize-Direktor Spezialbau bei Erne AG Holzbau. Die digitale Welt wird ebenfalls am Stand von Baukader Schweiz spielerisch und virtuell erlebbar.
Eröffnungsfeier mit SBV-Direktor
Dr. Benedikt Koch, Direktor des Schweizerischen Baumeisterverbandes, stellt an der Eröffnungsfeier das neu gestartete Konzept «Der Baumeister 5.0» vor. Es ist die Antwort des Verbandes auf die digitale Transformation. Ziele sind Vertrauen schaffen, das Bewusstsein für die Digitalisierung schärfen und dabei den Erfolgsfaktor Mensch in den Mittelpunkt stellen.
Schaumauern mit WM-Kandidat
Attraktivität verspricht das Schaumauern der Maurerlehrhallen Sursee. Jérôme Hug, Schweizermeister im Mauern, tritt Ende August an den WorldSkills in Russland an. Zuerst freut er sich auf die Baumag: «Ich sehe das Schaumauern in Luzern als ideale Trainingsplattform, da ich mich vor Publikum beweisen kann. Ich freue mich auch darauf, meinen Berufskollegen Tipps zu Technik und Arbeitsabläufen weiterzugeben.»
BAUMAG Baumaschinen-Messe
Messe Luzern | 07.–10. Februar 2019 | Do – So 9 – 17 Uhr
www.baumaschinen-messe.ch

Innovationstag bei der Kasper AG: Erleben Sie in Weinfelden alles rund ums Thema E-Access/Türen

Erleben Sie innovative Systeme, die in Sachen Sicherheit neue Massstäbe setzen und den konventionellen Hausschlüssel überflüssig machen. In Zusammenarbeit mit Schweizer Fachpartnern von Zutrittssystemen, Schlössern und Zylindern, zeigen wir Ihnen den aktuellen Stand der Technik. Eingesetzt werden können ganze Schliessanlagen mit Zutrittssteuerungen oder Einzeltürlösungen im Um- und Neubau für den Einsatz von FingerPrint- oder Badgesystemen. Mit einem Fachvortrag und der Präsentation von Mustertüren zeigen wir Ihnen gerne auch die passende Lösung für Ihre Situation.

E-Access / Türen
Am 29. August dreht sich bei der Kasper AG in Weinfelden alles ums Thema schlüsselloses Betreten von Gebäuden. Mit der Unterstützung von namhaften Firmen wie Glutz und DormaKaba können wir Ihnen den Stand der Technik zeigen und auch einen Blick in die Zukunft gewähren. Ebenfalls im Bereich des Nachrüstens von intelligenten Zutrittssystemen ist in den letzten Jahren viel entwickelt worden und man kann mit kleinem Aufwand die bestehenden Türkomponenten vernetzen und für einen schlüssellosen Zutritt umrüsten.

Innovationstage
Mit diesem ersten Innovationstag in der Kasper AG startet eine Veranstaltungskampagne, welche 4-mal jährlich Gäste in den Produktionsbetrieb lockt und über Neuheiten im Bereich des Innenausbaus berichtet. Es werden jeweils Fachvorträge über die Themen gehalten von externen Referenten oder von Fachspezialisten der Kasper AG. Willkommen sind alle Technik-, Design- und Innenausbauinteressierte, welche sich weiterbilden möchten, oder ein konkretes Bauvorhaben haben. Abgerundet wird der Anlass jeweils mit einem Apéro und einer offenen Gesprächsrunde bei welcher noch auf einzelne Details eingegangen werden kann.

Anmeldung
Anmelden kann man sich ganz einfach unter folgendem Link:

www.schreinerei-kasper.ch/event/innovation-aug18

oder per Mail / Telefon an untenstehenden Kontakt. Es würde uns sehr freuen, Sie begrüssen zu dürfen.

Weitere Informationen:

Kasper AG
Schreinerei · Raumgestaltung
Hermannstrasse 5a
8570 Weinfelden
Tel. + 41 71 626 22 33
kasper@schreinerei-kasper.ch
www.schreinerei-kasper.ch

appli-tech 2018 – der Countdown läuft

Bald ist es so weit: Vom 31. Januar bis 2. Februar 2018 treffen sich bei der Messe Luzern Fachleute aus der Maler- und Gipserbranche, dem Trockenbau und der Dämmung aus allen Landesteilen zur siebten appli-tech.

Rund 150 Aussteller aus der ganzen Schweiz präsentieren unter einem Messedach bewährte Produkte und innovative Neuheiten aus der Welt der Farben und Putze, des Trockenbaus und der Dämmung. Wiederum bereichert ein spannendes Rahmenprogramm die Fachmesse mit nationaler Ausstrahlung: In vier attraktiven Sonderschauen werden aktuelle Trendthemen aus der Branche aufgenommen. “Die letzten 10 mm” zeigt überraschende, energetisch und ästhetisch überzeugende Lösungen für die Gestaltung von Wänden und Fassaden, während “Asbest in der Praxis” praxisnah Wissenswertes für den sicheren und korrekten Umgang mit dem gesundheitsgefährdenden Material vermittelt. Die Sonderschau “Digitalisierung am Bau” widmet sich dem hochaktuellen Thema des Building Information Modeling – kurz BIM – und zeigt die vielen Vorteile, wenn alle an Bauprojekten Beteiligten über die einzelnen Disziplinen hinaus vernetzt sind. “Think Earth!” verschreibt sich schliesslich ganz dem natürlichen Baustoff Lehm und präsentiert dessen hervorragende Qualitäten anhang von gelungenen und spektakulären Lehmbauten aus aller Welt.
Zum zweiten Mal an der appli-tech stellen auf der Weiterbildungsplattform “Handwerk Spezial” die Aus- und Weiterbildungsinstitutionen der Branche ihre vielfältigen Angebote klar und strukturiert und übersichtlich gegliedert vor. Dabei stellen sie die Handwerkskunst in den Vordergrund und zeigen ihr vielfältiges Können. Zudem geben Profis während der ganzen Messe in zwanzigminütigen Impulsreferaten kurz und kompakt Einblicke in diverse Praxisfelder.
Am 1. Februar 2018 findet das Architektursymposium statt. Erstklassige Referenten aus dem In- und Ausland befassen sich mit verschiedenen Aspekten der nachhaltigen Modernisierung von Gebäuden und des anspruchsvollen Bauens im Bestand. Den Abschluss des Symposiums bildet die Preisverleihung an die Gewinnerteams des Innovationswettbewerbs “Fifties reloaded”: Zwölf interdisziplinär zusammengesetzte Teams haben im Vorfeld der appli-tech kreative Renovationslösungen an selbst gewählten Objekten erarbeitet. Die Wettbewerbseingaben sind während der gesamten Messedauer im Foyer ausgestellt.

Die appli-tech 2018 in Kürze

Datum: Mittwoch, 31. Januar 2018 bis Freitag, 2. Februar 2018
Öffnungszeiten:
9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:
Messe Luzern
Website:
www.appli-tech.ch
Organisation:
Die appli-tech steht unter dem Patronat des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbandes SMGV und wird von der Messe Luzern AG veranstaltet.

Post testet erneut Lieferroboter

Die Post führt erneut einen Test mit Lieferrobotern durch. Diese bringen in den nächsten Wochen online bestellte Waren vom Warenhaus Jelmoli zu Kunden im Stadtzentrum von Zürich.

mailbox-2476598_640So sei es beispielsweise möglich, sich ein Picknick auf eine Parkbank am See oder das neue Hemd direkt ins Büro liefern zu lassen, teilten die Schweizerische Post und Jelmoli am Dienstag vor den Medien in Zürich mit. Kurz vor Ankunft des Roboters erhalte der Kunde ein SMS, mit dem sich das Transportfach öffnen lasse.

Beliefert werden Teile der Stadtkreise 1, 2, 3 und 9. Die Bahnhofstrasse sei indes ausgenommen, sagte Jelmoli-E-Commerce-Chef Marc Huber am Rande des Medienanlasses im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda: “Wir wollten den Lieferroboter nicht ins Getümmel der Rushhour stürzen.”

Der Lieferradius ist auf 5 bis 6 Kilometer um das Warenhaus Jelmoli beschränkt. Eine so lange Fahrt dürfte etwa zwei Stunden dauern. So lange hält der Akku. Die Höchstgeschwindigkeit sei 6 km pro Stunde, sagte Post-Entwicklungschefin Claudia Pletscher. Die effektive Durchschnittsgeschwindigkeit im Einsatz dürfte etwa halb so hoch liegen.

Ab dem nächsten Montag können Kunden sechs Wochen lang ihre Waren aus dem Jelmoli-Onlineshop per Lieferroboter zu sich bringen lassen. Dazu müssen sie am Ende der Bestellung auf Google Maps ihren Zustellort mit der schwarzen Nadel setzen. Dann erhält das Wägelchen die Koordinaten und fährt los.

Für die Orientierung sind 9 Kameras, 8 Ultraschallsensoren zur Erkennung von Hindernissen vorne und Radar eingebaut. Zusätzlich hat der Roboter eine GPS-Ortung. Sollte er einmal eine Verkehrssituation nicht beurteilen können, kann er Unterstützung von einem Tele-Operateur anfordern, der am Bildschirm sitzt und Unterstützung geben kann.

Während der Testphase bekommt der Roboter bei jeder Lieferung eine Begleitperson, die im Notfall auch noch eingreifen kann. Unterwegs ist der Lieferroboter auf Gehsteigen und in Fussgängerzonen.

Strassenüberquerungen seien die grösste Herausforderung, sagte Pletscher bei einer Testfahrt vom Jelmoli zur Bar El Lokal. Die Kameras würden erkennen, ob eine Ampel rot oder grün sei. Der Roboter sei defensiv eingestellt und lerne selber hinzu. Passanten lasse er den Vortritt, sagte Pletscher.

Bei der Testfahrt zeigte sich, dass die Einstellung fast zu defensiv ist: Bis der Roboter losfuhr, war eine Ampel schon auf Gelb gesprungen und erst bei Rot erreichte er die andere Strassenseite. Die Autos mussten warten. Auch wenn viele Fussgänger unterwegs sein sollten, dürfte das Gefährt kaum noch vorwärts kommen, weil er ständig anhält.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Post Tests mit den Lieferrobotern in Bern, Köniz BE, Biberist SO und Zuchwil SO durchgeführt. Damals seien technische und gesellschaftliche Aspekte im Vordergrund gestanden. Man habe die Reaktionen der Leute erfahren wollen. Auf den rund 200 Zustelltouren habe der Lieferroboter 1000 km unfallfrei zurückgelegt, sagte Pletscher.

Es habe damals kleine Kinderkrankheiten wie etwa einen überraschend hohen Pneuverschleiss gegeben. Die habe man beseitigt.

Nun gehe es in der zweiten Phase um die Einbindung der Technologie in bestehende Logistikketten, sagte Pletscher. Man wolle die Roboter im echten Auslieferdienst für Kunden testen und Erfahrungen sammeln.

Insgesamt kämen drei Roboter zum Einsatz. Je nach Nachfrage im Onlineshop könne die Flotte aufgestockt werden, sagte Pletscher.

Man werde nicht gross Werbung für die Belieferung mit den Robotern machen, sagte Huber von Jelmoli. Zum einen sei die Pilotphase mit sechs Wochen sehr kurz. Zum anderen wisse man nicht, wie viele Fahrten pro Tag möglich seien. “Wir rechnen mit fünf bis zehn Touren pro Tag”, sagte Huber. Nach zwei Stunden muss die Batterie für 45 Minuten aufgeladen werden.

Transportieren kann das Gefährt maximal 10 Kilogramm. Das Transportfach hat etwa Platz für eine Bierkiste. Für die Kunden ist die Lieferung gratis. Jelmoli bezahle der Post die Paketlieferpreise.

Nach dem Test werden die Gefährte aber nicht definitiv bei Jelmoli zum Einsatz kommen. Dies sei nicht geplant, sagte Huber. Die Batterie sei noch etwas schwach.

Nationalratskommission legt Hilfe für Wasserkraft auf Eis

Die Energiekommission des Nationalrates (UREK) will mehr Informationen zur Lage der Stromunternehmen, bevor sie über Hilfsmassnahmen für die Wasserkraft entscheidet. Sie hat entschieden, ein entsprechendes Geschäft zu sistieren.

bulb-1839518_640Sie wolle die Versorgung mit Strom aus Wasserkraft sichern, betont die UREK in einer Mitteilung vom Dienstag. Und die Kommissionsmitglieder seien sich nach wie vor einig, dass die Wasserkraft vor grossen Herausforderungen stehe. Mögliche Massnahmen müssten aber sorgfältig geprüft werden. Die Kommission will deshalb das Ergebnis von Abklärungen der Verwaltung bei den Stromunternehmen abwarten.

Ja sagte die UREK zu einer parlamentarischen Initiative von Albert Rösti (SVP/BE). Diese verlangt, dass Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Wasserkraftwerke, die über 55 Prozent an die Schweizer Stromproduktion liefern, ihre Produktionskapazität trotz der Preisbaisse aufrechterhalten können.

Dazu sei ein zeitlich befristetes Massnahmenpaket bestehend aus zum Beispiel zinslosen oder zinsvergünstigten Darlehen zu schnüren, fordert Rösti. Ebenso sei ein neues Marktmodell zu prüfen. Die UREK hiess den Vorstoss mit 14 zu 9 Stimmen gut. Sie signalisiere damit ihren Willen, dem Thema Wasserkraft in der politischen Diskussion Gewicht zu geben, schreibt sie.

Ursprünglich hatte die Nationalratskommission sofortige Hilfsmassnahmen vorgeschlagen: Verbraucher in der Grundversorgung sollten nur noch Strom aus Wasserkraft erhalten – für die Wasserkraftwerke eine faktische Abnahmegarantie. Was das Haushalte und KMU kosten würde, wurde aber nicht abgeklärt.

Der Nationalrat lehnte es deshalb ab, eine solche Klausel in die Stromnetzvorlage einzubauen. Er beauftragte seine Kommission, erst die Folgen zu untersuchen. Mit ihren Vorschlägen im Rahmen der Beratungen zur Stromnetzvorlage hatte die Nationalratskommission auf einen Entscheid des Ständerats reagiert.

Dieser will Stromunternehmen wieder erlauben, die Kosten der Eigenproduktion vollständig den gebundenen Kunden in der Grundversorgung anzulasten. Von günstig zugekauftem Strom würden damit nur die Grosskunden profitieren – eine Praxis, die das Bundesgericht gestoppt hatte.

Big Ben wird saniert – Streit um langes Verstummen der Glocken

Streit um ein Wahrzeichen: Der Glockenschlag des Londoner Big Ben ist Montagmittag für Jahre verstummt. Wegen dringender Sanierungsarbeiten soll das Läuten voraussichtlich bis 2021 aussetzen.

architecture-1867737_640Nur zu besonderen Anlässen wie Neujahr wird es – so der Plan – zu hören sein. Nach Protesten von Abgeordneten muss sich das britische Unterhaus nach der Rückkehr aus der Sommerpause jedoch erneut mit der Länge der Glockenpause beschäftigen. Im Herbst soll dann die endgültige Entscheidung fallen.

Auch Premierministerin Theresa May und Brexit-Minister David Davis hatten Kritik an dem langen Aussetzen des Geläuts geübt. Brexit-Anhänger forderten, dass der Big Ben am Tag des EU-Austritts im März 2019 ertönen müsse.

Labour-Politiker Stephen Pound hatte ebenfalls Kritik an den langen Sanierungsarbeiten geübt und pathetisch verkündet: “Die Hoffnung ist in unserem Herzen.”

Die Labour-Abgeordnete Jess Phillips und andere Politiker bezeichneten das als “lächerlich”. Forderungen, dass Big Ben auch während der Sanierung häufig schlagen sollte, hätten nur einen Effekt: Taubheit der Arbeiter im Turm. Labourchef Jeremy Corbyn sagte, das Verstummen der Glocken sei nicht gerade ein “nationales Desaster”.

Experten verglichen die Lautstärke der Glocken in dem Turm an der Themse mit Polizeisirenen. Bei knapp 120 Dezibel könnten in der Nähe der Glocken Gesundheitsschäden auftreten.

Ausserdem wäre der organisatorische Aufwand, das Geläut während der Sanierungszeit häufiger zu ermöglichen, enorm – was die Sanierung verzögern könnte. Während der Bauphase wird unter anderem das Uhrwerk überholt und ein Lift in dem Turm am Parlament in Westminster eingebaut.

Seit etwa 157 Jahren schlägt Big Ben fast ohne Unterbrechung. Die Glocken schwiegen zuletzt 2007 und von 1983 bis 1985 wegen Bauarbeiten. Benannt wurde Big Ben vermutlich nach dem britischen Baumeister und Politiker Sir Benjamin “Ben” Hall (1802-1867).

Big Ben ist der Name für die grösste von fünf Glocken im Elizabeth Tower. Sie ist 13,7 Tonnen schwer und schlägt stündlich, die kleineren Glocken im Viertelstundentakt.

Im Volksmund wird der ganze fast 100 Meter hohe Turm als Big Ben bezeichnet. Er gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt und ist Teil des Parlaments, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Der Big Ben ist nicht die einzige Grossbaustelle in London. Auch das Parlamentsgebäude selbst, das teils aus dem 18. Jahrhundert stammt, muss runderneuert werden. Denn seit Jahrzehnten wurde in den etwa 1100 Räumen nur das Nötigste geflickt.

So wird die Heizung in dem Gebäude nicht ausgestellt, weil man fürchtet, sie nie wieder anzubekommen. Die meisten der etwa 4000 Fenster schliessen nicht richtig, von den Wänden bröckelt es und viele Mäuse huschen durch die Gänge. Das Milliardenprojekt ist noch nicht vom Parlament abgesegnet.

Der Buckingham-Palast der Queen mit seinen 775 Räumen ist ebenfalls marode. An den elektrischen Leitungen, die sich gut 160 Kilometer durch den Palast schlängeln, wurde seit gut 60 Jahren nichts gemacht.

Das Personal musste zeitweise eindringendes Wasser mit Eimern auffangen, um Kunstwerke zu retten. Als ein Handwerker eine Privat-Toilette der Queen reparieren sollte, kam ihm nach einem Bericht der Zeitung “The Guardian” das Klo aus der Wand entgegen.

Deutlich weniger Ölheizungen in der Stadt Zürich

In der Stadt Zürich werden immer weniger Wohnungen mit Öl geheizt. Seit 1990 ist der Ölanteil von 70 auf 27 Prozent gesunken, wie Statistik Stadt Zürich am Montag mitteilte.

Im langfristigen Vergleich sei vor allem ein ausgeprägter Ersatz von Heizöl durch Gas festzustellen, heisst es in der Mitteilung. Heute werde jede zweite Wohnung in der Stadt mit Gas beheizt. Umgerüstet von Öl- auf Gasheizungen werden vor allem ältere Gebäude.

In rund 50’000 Wohnungen oder in knapp einem Viertel des Wohnungsbestandes kommen laut Statistik Stadt Zürich erneuerbare Energien zum Einsatz. Deren Bedeutung wachse dank den Fortschritten in der Energie-, Dämm- und Lüftungstechnik. Bei über 90 Prozent der seit 2014 erstellten Wohnungen würden Umgebungswärme, Abfall oder Holz als Heizquelle genutzt.

In den beiden aufstrebenden Stadtteilen Zürich-Nord und Zürich-West werden die meisten Neubauwohnungen an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen. Im übrigen Stadtgebiet gewännen vor allem Wärmepumpen an Bedeutung, heisst es in der Mitteilung.

Der Anteil der Fernwärme stieg seit 1990 von 6 auf 16 Prozent. Die Wärmepumpen haben derzeit einen Anteil von 6 Prozent.

Kein Zweitwohnungsschock im Wallis und Graubünden

Die Bauwirtschaft im Wallis und Graubünden hat zwar unter den Folgen der Zweitwohnungsinitiative gelitten. Die von den Initiativ-Gegnern 2012 angekündigte Katastrophe und der “Ruin der Berggebiete” blieb jedoch aus.

swiss-farmhouse-1681383_640Im Wallis sprechen die Zahlen fünf Jahre nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative eine andere Sprache als das Katastrophen-Szenario vor der Annahme der Initiative von Helvetia Nostra, der Organisation von Franz und Vera Weber.

Erstmals seit 2011 sank in diesem Sommer die Arbeitslosenquote im Kanton Wallis unter den Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent. “Es gab keinen Schock”, sagt Serge Metrailler, Direktor des Walliser Baumeisterverbands, der Nachrichtenagentur sda.

Er sieht einen grossen Aufschwung in der Rhoneebene, der so stark ausfällt, dass fast schon eine Überhitzung droht. Viele Baubetriebe in den Tourismusregionen in den Seitentälern hätten ihre Aktivitäten eher auf die Rhoneebene verlegt, mit einem gewissen Erfolg.

Nicht alle hätten jedoch davon profitiert. “In gewissen Tälern geht nichts mehr”, sagt Métrailler. Eine ähnliche Verschiebung gibt es auch im Kanton Graubünden. Dort brach nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative vor allem die Nachfrage im Hochbau ein, wie Andreas Felix, Geschäftsführer des Graubündnerischen Baumeisterverbands auf Anfrage sagte.

“In gewissen Tourismusregionen waren die Folgen drastisch.”In Graubünden konzentrierte sich die Bautätigkeit auf den Tiefbau und die Regionen Nordbünden und das Rheintal.

“Vor der Zweitwohnungsinitiative betraf 55 Prozent der Bautätigkeit den Hochbau, nun macht der Tiefbau 55 Prozent der Aufträge aus”, sagte Felix. Auch im Graubünden hätten sich Baufirmen in Tourismusgebieten neu ausrichten müssen.

Als Folge davon intensivierte sich der Wettbewerb bei den Ausschreibungen für Bauprojekte in Nordbünden und im Rheintal, sowie für Tiefbauprojekte wie Strassen, Infrastruktur der Rhätischen Bahn und Schutzbauten. Früher auf Hochbau spezialisierte Firmen seien heute auch im Tiefbau tätig.

Auch der Kanton Graubünden hat dazu beigetragen, dass der Baubranche die Aufträge nicht ausgingen. Der Kanton, traditionell ein wichtiger Auftraggeber für die Bündner Baumeister, hielt die Investitionen nach der Zweitwohnungsinitiative auf einem hohen Niveau. Das hatte eine stabilisierende Wirkung auf die Baubranche.

Insgesamt gingen im Bündner Bauhauptgewerbe nach der Zweitwohnungsinitiative zwischen 600 und 800 Stellen verloren, betroffen waren vor allem die Tourismusregionen. Dennoch verzeichnete der Kanton im Juli eine Arbeitslosenquote von nur 1,0 Prozent, weit unter dem Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent.

Im Wallis traf es auch bei den Immobilienverkäufen vor allem die Ferienorte. “Dort ist der Markt ausgetrocknet”, sagte Paul-André Roux von der Walliser Immobilienkammer. Als Beispiel führt Roux die Verkäufe an ausländische Staatsangehörige an, welche durch die Lex Koller geregelt sind. Noch vor wenigen Jahren war das Wallis auf ungenutzte Kontingente anderer Kantone angewiesen, um die Nachfrage zu decken.

Im vergangenen Jahr nutzte das Wallis aber nur 80 Verkaufseinheiten der insgesamt 330, sagte der Präsident der Walliser Immobilienkammer. “Es verkauft sich nichts mehr und niemand traut sich zu investieren.” Schuld daran sei die Rechtsunsicherheit, etwa durch Rekurse der Organisation Helvetia Nostra.

Helvetia Nostra reicht Einsprachen gegen Bauprojekte ein, wenn sie eine Umgehung des Zweitwohnungsgesetzes vermutet, sagte Pierre Chiffelle, Anwalt der Organisation. Er erwähnte den Walliser Ferienort Verbier als Beispiel.

“3000 Bewohner, 300 Unterkünfte auf dem Markt und die Gemeinde erteilt Baubewilligungen – eine absurde Situation”, so der Anwalt von Helvetia Nostra. Er betonte, dass es auch Leute mit guten Absichten gebe, die einen Erstwohnsitz bauten. “In diesem Fall akzeptieren wir das.”

Die Zahl der Einsprachen ging massiv zurück. Nach Annahme der Zweitwohnungsinitaitive am 11. März 2012 reichte Helvetia Nostra über 2000 Einsprachen ein. Seit das Zweitwohnungsgesetz im Januar 2016 in Kraft trat, wurden nur noch 200 Einsprachen formuliert.

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