Sanierung des Viadukts in Riddes VS beginnt im nächsten Jahr

Sanierung des Viadukts in Riddes VS beginnt im nächsten Jahr

Die Sanierung des beschädigten Viadukts in Riddes VS an der Autobahn A9 beginnt 2021. Wegen Schäden an der Struktur ist die Brücke seit einem Jahr für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt.

Der linke Teil des Viadukts (Seite Martigny) wird mit speziellem Hochleistungsbeton verstärkt, damit er den gesamten Verkehr in beiden Richtungen aufnehmen kann. Der rechte Teil des Viadukt (Seite Sitten), wird nicht mehr für den Verkehr freigegeben. Sein Zustand wird lediglich überwacht. Sollte sich dieser zu sehr verschlechtern, wird er demontiert.

Die auf zwölf Millionen Franken geschätzte Sanierung sollte die Lebensdauer der Struktur “um zehn bis fünfzehn Jahre” verlängern, teilte der Kanton Wallis am Donnerstag mit. Diese Zeitdauer verschafft den Behörden Luft zur Planung eines Ersatzes für das 1976 erbaute Viadukt.

Das Bauwerk gehört zu rund zwei Dritteln dem Bund und knapp zu einem Drittel dem Kanton Wallis. Es ermöglicht die Überquerung der Kantonsstrasse T9 über die Rhone, mehrerer Gemeindestrassen, der Autobahn A9 und der SBB-Gleise der Simplon-Bahnlinie. Mit 33’000 Quadratmetern Brückenfläche ist es das grösste Autobahnkreuz der Schweiz.

Das Viadukt wird während der Sanierung, die voraussichtlich ein Jahr dauern wird, für Fahrzeuge mit einem Gewicht unter 3,5 Tonnen geöffnet bleiben. Einzelne Verzweigungen müssen während den Bauarbeiten hingegen teilweise geschlossen werden.

Siegerprojekt für Hochhüsliweid-Überbauung in Luzern steht fest

Die SBL Wohnbaugenossenschaft Luzern hat ein Siegerprojekt für ihre Überbauung auf der Hochhüsliweid in der Stadt Luzern erkoren. In dem Quartier zwischen Luzern und Adligenwil entsteht eine autoarme Siedlung mit 91 Wohnungen für rund 50 Millionen Franken.

Das Siegerprojekt heisst “Zapfer” und stammt von den Guignard & Saner Architekten aus Zürich, wie die SBL am Mittwoch mitteilte. Es nehme sowohl die abfallende Topografie wie auch den Charakter der heutigen Mehrfamilienhäuser auf und platziert drei sechsgeschossige Zeilenbauten sorgfältig in das Gelände, würdigt die Genossenschaft den Vorschlag.

Die Überbauung ist vertikal und horizontal abgetreppt. Die Konzeption als Holzbau sei für die Neuinterpretation des genossenschaftlichen Zeilenbaus stimmig und konsequent.

Die Siedlung ist autoarm und rechnet mit 0,5 Fahrzeugen pro Wohneinheit. Die Hälfte der 91 preisgünstigen Wohnungen sind für Familien gedacht, die andere Hälfte für Ehepaare, Alleinerziehende oder Einzelpersonen. Geplant sind auch Clusterwohnungen für ältere Mietende. Vorgesehen ist weiter ein Kindergarten und ein Angebot für Co-Working.

Die SBL hatte 2018 von der Stadt Luzern den Zuschlag für die Überbauung der 10’700 Quadratmeter grossen Parzelle erhalten. Sie erhielt das Grundstück im Baurecht und führte in der Folge den Architekturwettbewerb durch, für den sich 61 Teams bewarben, von denen je sechs Architekten- und Landschaftsplaner-Teams zugelassen wurden.

Das Siegerbüro arbeitet nun den Gestaltungsplan aus. Die Baueingabe bei der Stadt Luzern soll Ende 2021 erfolgen. Die Grundsteinlegung wird frühestens im Jahr 2022 stattfinden. Der Bezug ist etappiert ab etwa 2024 möglich.

Die SBL besitzt oberhalb der Hochhüsliweidstrasse bereits vier Liegenschaften mit 48 Wohnungen. Insgesamt vermietet sie in Luzern, Littau, Adligenswil und Kriens rund 370 Wohnungen. Im Bau sind zudem die Ersatzbauten Weinbergli und das neue Mehrfamilienhaus Riedmatt Ebikon.

Urner stürzen sich auf Fördergelder für Gebäudehüllensanierung

Mit besseren Gebäudehüllen Energie sparen: Dieses Ziel strebt der Kanton Uri mit dem Förderprogramm “Energie Uri” an – und hat dafür im ersten Halbjahr 2020 mehr Gelder gesprochen als je zuvor.

Das Förderprogramm finde reissenden Absatz, teilte die Urner Baudirektion am Dienstag mit. Per Juli seien bereits 3,2 Millionen Franken vergeben worden, bis Mitte des Jahres gingen schon mehr Gesuche ein als im gesamten Vorjahr. Alleine in den Monaten April, Mai und Juni wurden Gesuche für rund 1,5 Millionen Franken eingereicht.

Von den 3,2 Millionen Franken stammen rund 900’000 Franken vom Kanton, wie es bei der Baudirektion auf Anfrage hiess. Den Rest steuert der Bund aus dem Topf der CO2-Abgaben bei.

Der Kanton Uri hatte auf dieses Jahr sein Förderprogramm angepasst. Er richtete den Schwerpunkt der Förderung auf die Sanierung der Gebäudehüllen aus, und damit auf die Urner Bedürfnisse, wie es in der Mitteilung heisst. So wurde bei Aussenhüllensanierung der Flächenbeitrag pro Quadratmeter um 20 Franken auf 80 Franken erhöht. Dazu kommt neu ein Gesamtsanierungsbonus.

So viele Beiträge wie 2020 habe man noch nie vergeben, heisst es weiter. Erstmals konnten die Fördergelder vollständig ausgeschöpft werden. Deshalb könnten derzeit keine neuen Gesuche eingereicht werden. Das Urner Energieförderprogramm besteht seit 20 Jahren.

Sanierter TCS-Camping-Platz am Thunersee eingeweiht

Die Stadt Thun hat den sanierten TCS-Camping-Platz bei der Bettlereiche im Gwatt offiziell eröffnet. Die Anlage ist schon seit Anfang Juni in Betrieb.

Wie die Stadt Thun und der Touring Club Schweiz (TCS) am Donnerstag gemeinsam mitteilten, ist der Betrieb “sehr gut” angelaufen. Der Camping-Platz sei für diesen Sommer bereits gut gebucht.

Der Camping-Platz mit Restaurant liegt direkt an einem der beliebtesten Spazierwege Thuns, dem Strandweg entlang dem Thunersee im Gwatt.

Saniert wurde der Camping-Platz vergangenen Winter, um bestehende Sicherheits- und Betriebsmängel zu beseitigen und weil Unterhaltsarbeiten an Kanalisation und Stromanschlüssen nötig waren.

Neu stehen ganzjährig verfügbare Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung sowie sechs kleine Chalets. Das öffentliche Bistro hat ein neues Gastronomieangebot und eine Terrasse erhalten. Zudem wurden die Sanitäranlagen erneuert.

Der Umbau kostete rund vier Millionen Franken. Die Stadt Thun als Eigentümerin der Parzelle und der TCS haben das Projekt gemeinsam erarbeitet. Die Stadt erneuerte die Infrastruktur für rund drei Millionen Franken, der TCS modernisierte die betrieblichen Einrichtungen für eine Million.

Fünfjährige Bauphase für Obwaldner Hochwasserschutz eingeläutet

Der Kanton Obwalden hat am Dienstag damit begonnen, eine 850 Meter lange Hochwasserschutzmauer in Alpnach zu bauen. Sie soll dereinst das Flugplatzgebäude schützen und bildet den Auftakt einer fünfjährigen Bauphase.

Es handelt sich um das erste von fünf Baulosen des Wasserbauprojekts Sarneraa Alpnach I. Mit diesem wird die Hochwassersicherheit für die Infrastruktur in Alpnach gewährleistet, wie die Obwaldner Staatskanzlei anlässlich des Spatenstichs mitteilte. Sie ist teil des grössten Hochwasserschutzprojekts in der Obwaldner Geschichte.

Kernstück ist der 6,6 Kilometer lange, bereits im Bau stehende Entlastungsstollen. Er beginnt beim Sarnersee, mündet unterhalb des Wichelsees in die Sarneraa und kostet rund 106 Millionen Franken. Der Stollen dürfte 2024 oder 2025 betriebsbereit sein.

Unterhalb des zukünftigen Stollenauslaufbauwerks entstehen ein Gerinneausbau und ein Entlastungkorridor. Weitere Bestandteile sind der Rückbau der Eichischwelle, Schutzmassnahmen für Flugplatz und Kavernen sowie die Anbindung des Geschiebesammlers Schlierenrüti an die Sarneraa durch den Abbruch des Damms auf einer Länge von rund 50 Metern.

Um Kosten und Termine im Griff zu haben, wurde die Bauausführung in einzelne Baulose aufgeteilt. Als erstes erfolgt der Objektschutz für die Infrastruktur des Flugplatzes mit einer 850 Meter langen Hochwasserschutzmauer.

Mit der Aufteilung in mehrere Baulose könne sichergestellt werden, dass die verfügbaren Zeitfenster aufgrund des Flugbetriebs optimal genutzt werden, wird Baudirektor Josef Hess in der Mitteilung zitiert. Zudem lassen sich so die Arbeiten auf den Fortschritt des Entlastungsstollens abstimmen.

Bis zu dessen Inbetriebnahme müssen die Massnahmen mindestens so weit fertiggestellt sein, dass die Hochwassersicherheit gewährleistet ist.

Nachhaltiger Neubau für ASTRA und BFE fertiggestellt

In Ittigen BE ist ein neues Verwaltungsgebäude des Bundes fertiggestellt worden. Der nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) zertifizierte Holz-Betonhybridbau setzt auf vor Ort vorhandene Potenziale.

Die Abwärme aus einem nahe gelegenen Rechenzentrum wird für die Beheizung des Gebäudes eingesetzt, Quellwasser sorgt für die Kühlung, wie das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) am Montag mitteilte.

Thermische und photovoltaische Systeme liefern demnach den Grundbedarf an Energie, zertifizierter Strom aus Wasserkraft deckt den restlichen Betriebsstrombedarf. So würden zu 100 Prozent erneuerbare Energien genutzt und keine CO2-Emissionen verursacht, hiess es.

Seit Montag ist der nachhaltige Neubau Arbeitsort für Mitarbeitende der Zentrale des Bundesamtes für Strassen (Astra) und für die Direktion des Bundesamtes für Energie (BFE). Bis Mitte August werden alle Mitarbeitenden eingezogen sein.

Das neue Verwaltungsgebäude ergänzt in Ittigen den Campus des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Das BBL realisierte mit dem Neubau ein weiteres Projekt des Unterbringungskonzepts 2024. Dieses setzt laut BBL die Konzentration der Bundesverwaltung in der Agglomeration Bern um, fokussiert auf Nachhaltigkeit und Nutzungsflexibilität und schafft wirtschaftliche Infrastrukturen.

Neue Ausschreibung für Arbeiten an Kehrsitenstrasse erfolgreich

Im zweiten Anlauf hat der Kanton Nidwalden für den Ausbau der Kehrsitenstrasse Offerten erhalten, die den Kostenrahmen nicht mehr sprengen. Die Sanierung kann somit im September beginnen, ein Jahr später als geplant.

Die Arbeiten an der einzigen Strasse, die Kehrsiten erschliesst, hätte im vergangenen November beginnen sollen. Das Parlament hatte dafür 16,4 Millionen Franken gesprochen. Auf eine Ausschreibung hin ging für die Hauptarbeiten aber nur eine Offerte ein, und diese lag auch noch drei Millionen Franken über dem bewilligten Kredit.

In der Zwischenzeit habe man das Vorhaben in mehreren Losen ausgeschrieben, teilte die Nidwaldner Baudirektion am Freitag mit. So habe etwa der Auftrag für den Steinschlagschutz deutlich innerhalb des ursprünglichen Kostenvoranschlags vergeben werden können. Neu könnten Arbeiten teils unter Verkehr ausgeführt werden.

Die ersten Aufträge seien nun vergeben. In diesen Tagen werde der Fährenbetrieb vorbereitet mit Anlegestellen und Warteräumen. Weil die Strasse zwischen See und Bürgenberg teilweise gesperrt wird, verkehrt eine Autofähre sowie ein Personen-Rufboot. Dank einem bereinigten Fahrplan der Autofähre seien auch hier Kosten eingespart worden.

Ende September werden die Steinschlagschutzarbeiten und Ende Oktober die Baumeisterarbeiten an der Strasse aufgenommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2022, mit Schwerpunkten in den Winterhalbjahren.

Die Baumeisterarbeiten werden für jedes Jahr separat ausgeschrieben, erstmals Ende August. So hätten auch kleinere Unternehmen die Chance auf Aufträge. Würden hier marktübliche Preise offeriert, könne man den Gesamtkredit einhalten, heisst es in der Mitteilung.

Kehrsiten ist ein Ortsteil der politischen Gemeinde Stansstad und zählt rund 300 Einwohner. Die Ortschaft liegt am Fusse des Bürgenstocks und am Ufer des Vierwaldstättersees. Die einzige Erschliessungsstrasse von Stansstad her ist über hundert Jahre alt, eng und steinschlaggefährdet. Das Wegstück ist knapp vier Kilometer lang.

Luzerner Architekten gewinnen Wettbewerb für Bau am Seetalplatz

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) will am Seetalplatz in Emmen rund 550 Mitarbeitende unterbringen. Dazu hat sie zusammen mit einer Immobilienentwicklerin einen Projektwettbewerb durchgeführt und sich für den Vorschlag eines Luzerner Architekturbüros entschieden.

Im Auftrag der LUKB und der Firma Losinger Marazzi, der Eigentümerschaft des Baufelds A2 am Seetalplatz, kürte eine Jury aus neun Projekten den Vorschlag “Metropool” der Luzerner Scheitlin Syfrig Architekten zum Sieger, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten.

Das Projekt sieht eine Überbauung mit 26’000 Quadratmetern Geschossfläche vor. Davon sind im Erdgeschoss rund 1000 Quadratmeter für Verkauf und Gewerbe sowie 19’000 Quadratmeter für Büro und Dienstleistungen vorgesehen. Die LUKB plant ihre Geschäftsstelle Emmenbrücke in den Neubau zu verlegen.

Teil des Winkelbaus an der Ecke Seetalstrasse/Gerliswilstrasse ist ein Hochhaus mit zehn Obergeschossen. Der Vorschlag überzeuge vor allem in seiner klaren und robusten städtebaulichen Setzung, heisst es im Jurybericht.

Die Architektursprache und deren Materialisierung würden den unteren Abschluss des Seetalplatzes und die Bereiche entlang des Busbahnhofs und der Gerliswilstrasse aufwerten. Das Gebäude liegt zwischen dem Bushof und der S-Bahn-Station.

Der Vorschlag des Siegerteams stiess indes nicht nur auf Applaus. So heisst es im Bericht, das Angebot an Nebenräumen im Untergeschoss sei riesig, “aber dafür das Parkplatzangebot mit lediglich 42 Parkplätzen viel zu gering”.

Das Projekt soll nun bis Herbst 2020 weiterentwickelt und parallel dazu die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen werden. Das Baugesuch soll im zweiten Semester 2021 bereit sein. Neben rund 550 Arbeitsplätzen der Bank ziehen auch rund 1100 Mitarbeitende des Kantons in eine geplante Überbauung am Seetalplatz. Deren Einzug ist 2023 vorgesehen.

6,5 Millionen Franken für Turnhallen-Sanierung in Pfäffikon SZ

Die von der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) und vom Berufsbildungszentrum Pfäffikon genutzte Dreifachturnhalle wird nach 35-jähriger Nutzungsdauer saniert und mit zusätzlichen Räumlichkeiten ergänzt. Der Schwyzer Regierungsrat beantragt dem Parlament eine Ausgabenbewilligung von 6,5 Millionen Franken.

Die Sanierung umfasst den Ersatz der gesamten Haustechnik, die Sanierung und Dämmung der Fassaden mit dem Totalersatz der Metallverglasung und dem Flachdach, ein neuer Hallenboden, der Ersatz der Faltwände und weitere Instandsetzungsarbeiten, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Im Zuge der Sanierung ergebe sich die Möglichkeit einer Aufstockung für einen Gymnastikraum, einen Kraftraum, eine Indoorsprintbahn von 40 Metern Länge und verschiedene Nebenräume. Nach der Sanierung könne die Dreifachturnhalle wieder für mindestens 25 weitere Jahre genutzt werden.

Während der Sanierung wird auf dem Aussen-Hartplatz eine Traglufthalle aufgebaut, die als Provisorium für den Turnunterricht dient. Dieser Hartplatz wird später für das Schulprovisorium während des Neubaus der KSA gebraucht. Deshalb soll mit einem straffen Terminplan dieses Zeitfenster genutzt und die Sanierung bis im Sommer 2022 vollendet werden.

Voraussetzung dafür ist, dass der Kantonsrat im Herbst der Ausgabenbewilligung in der Höhe von 6,5 Millionen Franken zustimmt. Anschliessend können im Frühjahr 2021 die Arbeiten vergeben werden. Die Bauarbeiten sind zwischen Herbst 2021 und Juni 2022 vorgesehen.

Neubau am Berner Wylerring geplant

Die Stadt Bern will am Wylerring ein Neubauprojekt mit Alters- und Pflegeheim, Wohnungen, einer Kita und einem Quartierzentrum ermöglichen. Dazu muss der Stadtrat zwei Grundstücke vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen übertragen.

Das Verwaltungsvermögen umfasst jene Vermögenswerte, die der Erfüllung öffentlicher Aufgaben dienen, wie etwa Verwaltungsgebäude oder Schulhäuser. Im Finanzvermögen befinden sich Vermögenswerte, die der Staat wegen ihres Kapital- oder Anlagewerts besitzt, etwa Liegenschaften und Wohnungen, die eine Gemeinde vermietet.

In der Stadt Bern kümmert sich der Fonds für Boden -und Wohnbaupolitik um Liegenschaften im Finanzvermögen. Ihm gehören beispielsweise die Grundstücke an der Wylerringstrasse 58 und 60, die er im Baurecht abgibt.

Nun möchte der Berner Gemeinderat auch das städtische Grundstück an der Wylerringstrasse 52 und eine benachbarte Fläche dem Fonds übergeben, um ein grösseres Neubauprojekt möglich zu machen.

Zwei Bauträgerschaften möchten nämlich die in den frühen 1970-er Jahren entstandenen Bauten mit Altersheim, Quartierzentrum und Kindertragesstätte ersetzen, wie aus einer Mitteilung der Berner Stadtregierung vom Donnerstag hervorgeht.

Geplant ist ein Neubau mit sechs Vollgeschossen und einem Attikageschoss. Nach heutigem Planungsstand sollen die bestehenden Bauten ab 2023 abgerissen und der Neubau zwei Jahre später fertig werden.

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