
24. brenet Status-Seminar: Vom
Verbraucher zum Prosumer –
welche Rolle Gebäude künftig im
Schweizer Energiesystem spielen
Gebäude produzieren Strom, speichern Energie und können ihren Verbrauch zunehmend flexibel steuern. Doch wie lässt sich dieses Potenzial wirtschaftlich, skalierbar und systemdienlich nutzen? Das 24. brenet Status-Seminar bringt am 20. August 2026 in Rotkreuz Fachpersonen aus angewandter Forschung, Energieversorgung, Planung, Industrie und öffentlicher Hand zusammen, um aktuelle Lösungsansätze und Forschungsresultate zu diskutieren.
Der Ausbau erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung von Wärme und Mobilität sowie zunehmende Netzengpässe stellen das Schweizer Energiesystem vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig verändert sich die Rolle von Gebäuden: Als Produzenten, Speicher und flexible Verbraucher können sie Energieflüsse aktiv mitgestalten, Lastspitzen reduzieren und zur Stabilität des Energiesystems beitragen.
Unter dem Titel «Vom Verbraucher zum Prosumer – Wie Gebäude das Energiesystem Schweiz mitgestalten» zeigt das brenet Status-Seminar aktuelle Resultate aus der angewandten Forschung und deren Potenzial für die Praxis. Im Fokus stehen die Integration von Gebäuden in Netze und Energiesysteme, Flexibilität, Speicher und Sektorkopplung sowie Wärmepumpen, Quartierlösungen und Multi-Energiesysteme. Ein besonderes Augenmerk gilt wirtschaftlichen und skalierbaren Ansätzen für den Gebäudebestand.
Lukas Küng von Primeo Netz beleuchtet das Zusammenspiel zwischen der Entwicklung des Stromnetzes und der Gebäude. Maike Schubert von SmartGridready zeigt Lösungen für ein flexibles Energiesystem, Beat Fuchs von Siemens thematisiert Gebäudeautomation und Sektorkopplung. Sabine von Stockar von Minergie bringt aktuelle Fragestellungen aus der Umsetzung ein, während Andreas Eckmanns vom Bundesamt für Energie BFE über Entwicklungen und Ergebnisse aus laufenden Ausschreibungen informiert.
Forschungs- und Praxisprojekte aus der ganzen Schweiz machen die Themen konkret: Sie zeigen unter anderem, wie Flexibilitätspotenziale in Stromnetzen genutzt werden können, welche Synergien lokale Elektrizitätsgemeinschaften und Multi-Energiesysteme bieten und wie Gebäude durch verteilte Flexibilität zu aktiven Prosumern werden. Weitere Beiträge widmen sich der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Anreizsystemen zur Nutzung von Flexibilitäten sowie saisonalen Speicherlösungen für Wärmenetze.
Ergänzend präsentieren Forschende in 16 kompakten Pitches neue Ansätze und aktuelle Resultate. Vertreten sind Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen sowie das Bundesamt für Energie BFE, SWEET PATHFNDR, Minergie und SmartGridready. Unternehmen und Energieversorger wie Siemens, ABB, Solarmarkt, Belimo, Primeo, die werke versorgung wallisellen und IWB bringen ihre Perspektiven aus Entwicklung und Umsetzung ein.
Ziel des Status-Seminars ist es, aktuelle Erkenntnisse der angewandten Forschung für die Praxis nutzbar zu machen und konkrete Anknüpfungspunkte für eigene Projekte aufzuzeigen.
24. brenet Status-Seminar
20. August 2026 | Hochschule Luzern, Rotkreuz (ZG) / Surstoffi
«Vom Verbraucher zum Prosumer – Wie Gebäude das Energiesystem Schweiz mitgestalten»
Firmenportrait:
brenet beschleunigt den Transfer von Forschung und Innovation in die Praxis auf dem Weg zu Netto-Null – mit Fokus auf nachhaltiges Bauen, erneuerbare Energien und Gebäudetechnologien. Als Netzwerk Schweizer Hochschulen verbindet brenet Forschung, Planung, Industrie und öffentliche Hand.
Mit einem schweizweiten Netzwerk, Austauschformaten und der Bündelung von Wissen schafft brenet die organisatorischen Rahmenbedingungen, um Erkenntnisse aus der angewandten Forschung in die Praxis zu bringen. brenet unterstützt Mitgliedsinstitute und Branchenakteur dabei, gemeinsam skalierbare Lösungen für den Übergang zu Netto-Null zu entwickeln und umzusetzen.
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