Grossmünster muss für über 30 Millionen Franken saniert werden

Das Grossmünster in der Stadt Zürich wird ab nächstem Jahr saniert. Der Regierungsrat rechnet mit Kosten von über 30 Millionen Franken.

Bei der zwischen 1100 und 1220 erbauten Grossmünster-Kirche stehen zahlreiche Instandsetzungsarbeiten an, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Die Kirche mit ihren markanten Doppeltürmen lockt jährlich rund eine halbe Million Besucherinnen und Besucher an.

Im Rahmen der Sanierung sollen deshalb unter anderem die Besucherlenkung und die Sicherheit optimiert, sowie die WC-Anlagen ausgebaut werden.

Vor allem aber sollen die mittelalterliche Bausubstanz und die Wirkung des Kulturguts längerfristig erhalten werden. Dazu soll etwa das Raumklima reguliert werden, um Zerfallsprozesse so gut wie möglich zu verlangsamen.

Die einzelnen Massnahmen müssen laut Mitteilung noch im Detail erarbeitet werden. Der Regierungsrat hat für die Sanierung einen Vorstudienkredit von 2,5 Millionen Franken sowie einen Rahmenkredit von 32,5 Millionen Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Die Arbeiten sollen 2022 beginnen und 2028 abgeschlossen werden.

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