Planung für Überbauung auf EWL-Areal in Luzern dauert länger

Wie die Überbauung auf dem EWL-Areal in Luzern aussehen wird, dürfte erst im Sommer 2019 feststehen. Bislang war man davon ausgegangen, dass das Siegerprojekt im Januar 2019 vorgestellt werden kann.

Drei Teams hatten im September im Rahmen der Gesamtleistungsstudie ihre Projektvorschläge eingereicht. Entgegen des ursprünglichen Fahrplans wird das Siegerteam jedoch nicht schon im nächsten Monat feststehen.

Der Energieversorger EWL Energie Wasser Luzern, die ABL Allgemeine Baugenossenschaft Luzern und die Stadt Luzern teilten am Montag mit, dass wegen der Komplexität des Projektes zwei Teams beauftragt worden seien, ihre Projektvorschläge weiter zu vertiefen. Durch diese zusätzliche Bereinigungsstufe dauere es länger, bis das Siegerprojekt vorgestellt werden könne.

Bei den beiden Teams, die nun ihre Vorschläge weiter ausarbeiten sollen, handelt es sich um die Arge Halter AG/Eberli Sarnen AG und das Team HRS Real Estate AG. Wie weiter mitgeteilt wurde, gründeten EWL, ABL und Stadt zudem die EWL Betriebs AG. Dieses neue Unternehmen soll die Überbauung planen, realisieren und bewirtschaften.

Das Areal des städtischen Energie- und Wasserversorgers EWL ist über 21’000 Quadratmeter oder drei Fussballfelder gross. Die heutige Nutzung liegt weit unter dem durch die Bau- und Zonenordnung ermöglichten Potential.

Mit der geplanten Überbauung sollen Genossenschaftswohnungen, Alterswohnungen sowie ein Sicherheits- und Dienstleistungszentrum realisiert werden. In diesem untergebracht werden sollen der EWL-Hauptsitz, städtische Dienststellen (Geoinformation, Tiefbauamt, Umweltschutz, Stadtgärtnerei, Strasseninspektorat), die Leitstelle der Luzerner Polizei, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Zivilschutz. Mit den Bauarbeiten soll im Frühling 2022 gestartet werden.

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