Stadt Winterthur setzt auf autarke Lampen und neue LED-Leuchten

Die Stadt Winterthur setzt in der öffentlichen Beleuchtung auf Solarleuchten sowie auf moderne LED-Technik. Damit liessen sich ökologische, gestalterische, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Aspekte vereinen, teilte die Stadt am Freitag mit.

Das Thema “Smart City” sei bei der öffentlichen Beleuchtung dank des Einsatzes dieser neuer Technologien sichtbare Realität geworden, wird Stefan Fritschi (FDP), Vorsteher des Departements Technische Betriebe, in einer Medienmitteilung zitiert.

So erhellen im Bereich der Parkplätze und des Restaurants im Bruderhaus seit einigen Monaten Solarleuchten die Strassen. Jede der sieben Leuchten ist gemäss Mitteilung mit einem Solarpanel und einer Batterie ausgestattet. Dies sei ökologisch und – trotz der höheren Anschaffungskosten – auch wirtschaftlich sinnvoll. Für die autark funktionierenden Leuchten mussten keine Stromkabel verlegt werden.

Entlang von Velowegen in Wülflingen und im Eichliacker-Wohnquartier stehen zudem bereits moderne LED-Leuchten im Einsatz. Deren Stromverbrauch ist wesentlich kleiner als jener der noch immer weit verbreiteten Natriumdampf-Hochdrucklampen, wie die Stadt weiter mitteilt.

Diese LED-Leuchten bieten auch willkommene Zusatzfunktionen: So kommunizieren sie untereinander und leuchten je nach Bewegungen auf den Strassen heller oder reduzieren selbständig ihre Leuchtleistung. “Das spart Energie, ohne dass Sicherheitsaspekte vernachlässigt werden.” Wenn in den kommenden Jahren alte Leuchten ersetzt werden müssen, will die Stadt solche LED-Konzepte auch in weiteren Stadtquartieren umsetzen.

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