Obwalden fördert Energiesparmassnahmen mit 1,6 Millionen Franken

Der Kanton Obwalden fördert im laufenden Jahr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und energetische Sanierungen mit insgesamt 1,6 Millionen Franken. Das sind rund 350’000 Franken mehr, als der Kanton im vergangenen Jahr verteilen konnte.

Der Kanton Obwalden profitiert von der Anpassung der Berechnungsgrundlage des Bundes für die Verteilung der Beiträge an die Kantone im Zusammenhang mit der Anfang Jahr erhöhten CO2-Abgabe, wie aus der Medienmitteilung der Obwaldner Regierung vom Montag zum Energie-Förderprogramm 2018 hervorgeht.

Weiterhin gefördert werden Einzelbauteilsanierungen, Gesamtsanierungen, Minergie-P-Neubauten, der Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare Energien, der Einsatz von Holzenergie und Sonnenkollektoren sowie die kantonale Energieberatung und die energetische Betriebsoptimierung.

Ergänzend werden neu auch Beiträge an die Zertifizierung nach Standard Nachhaltigem Bauen (SNBS) ausgerichtet, heisst es weiter.

Im vergangenen Jahr standen dem Kanton Obwalden Fördergelder in der Höhe von 1,25 Millionen Franken zur Verfügung. Dass der Umfang der bewilligten Gesuche die eingestellten Mittel bereits Ende August 2017 erreicht habe, unterstreiche das Interesse am Energie-Förderprogramm, schreibt die Regierung.

Mit den geförderten Massnahmen können laut dem Regierungsrat rund 5 GWh Energie pro Jahr gespart werden. Dies entspreche dem jährlichen Stromverbrauch von rund 1000 Haushalten. Zudem würden dadurch jährlich etwa 750 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre ausgestossen.

Vom letztjährigen Programm profitierte auch das lokale Gewerbe: Insgesamt wurden Aufträge in der Höhe von über sechs Millionen Franken ausgelöst.

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