Niki-Insolvenzverwalter sieht gute Chancen für Rettung der Airline

Der Niki-Insolvenzverwalter ist optimistisch, dass die Rettung der österreichischen Fluglinie gelingen kann. “Ich schliesse aus der grossen Nachfrage im Investorenprozess, dass die Chance für eine Rettung von Niki gut ist – trotz des grossen Zeitdrucks”, sagte Lucas Flöther der “Süddeutschen Zeitung” vom Montag.

Es gebe ein enormes Interesse. Der Zeitplan sei allerdings eng. “Wir haben zunächst eine Sieben-Tages-Frist, die aber von den österreichischen Behörden auch noch bis nach den Feiertagen verlängert werden könnte.”

Nach Firmengründer Niki Lauda, dem Reiseveranstalter Thomas Cook und dem Billigflieger Ryanair warf ein Bieterkonsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht und die Wartungsfirma Nayak am Wochenende den Hut in den Ring. Niki hatte Insolvenz anmelden müssen, weil die Lufthansa ihre Offerte für die Fluglinie wegen wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission zurückzog. “Mit der Insolvenz haben wir eine ganz neue Situation. Für Bieter wird die Fluggesellschaft interessanter, weil Nachteile wie bestehende Verträge damit kündbar sind”, so Flöther. Auch die zweistellige Millionensumme, die die Lufthansa in Niki gesteckt hat, muss nicht zurückgezahlt werden, da sie eine Insolvenzforderung geworden ist.”

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